Meine Praxisphilosophie:

Als Heilpraktiker biete ich Behandlungsmethoden an, die auf Erfahrungsmedizin zurück greifen. Ich bin kein Gegner der so genannten Schulmedizin und verstehe meine Heilkunst auch nicht alternativ, sondern ergänzend zur medizinischen und physiotherapeutischen Behandlung. Im Sinn einer integrierten Medizin sollen die Bedürfnisse, Befindlichkeiten und Ziele meiner Patienten im Mittelpunkt stehen.

Akupunktur

Akupunktur kann anerkanntermaßen Schmerzen lindern und damit den Schmerzmittelbedarf reduzieren. Sie kann allergische Symptome abschwächen und die Erfolgsrate bei der künstlichen Befruchtung (IVF) erhöhen. Außerdem haben kontrollierte Studien erwiesen, dass Akupunktur bei Rücken- und Knieproblemen hilft.

Ich habe eine Ausbildung am „Hangzhou Hospital of Traditional Chinese Medicine“ absolviert, und meine Therapie besteht aus der Behandlung lokaler Punkte. Je nach Krankheitsbild kombiniere ich damit das Schröpfen und das Beklopfen mit der Pflaumenblütennadel. Falls sich jemand nicht stechen lassen möchte, können die Punkte auch gedrückt (Akupressur) oder beklopft (Klopf-Akupunktur) werden.

Massage

Massage steigert das allgemeine Wohlbefinden. Sie wird speziell angewendet zur Schmerzlinderung (Rückenschmerzen), Verbesserung der Bewegung (Verletzungen und Arthrosen) und Lösung von Verspannungen (Schulter und Nacken).

Ich kombiniere Griffe der chinesischen Massage (Tui-Na) und der Thai Massage (Nuad-Thai) mit Methoden der klassischen Heilmassage. Vor der ersten Behandlung untersuche ich jedoch das Bewegungssystem des Patienten auf Störungen mittels eines Mindestprogramms der Manuellen Therapie. Versteckte, entfernt liegende Ursachen von Einschränkungen können so aufgespürt werden, denn nicht immer ist es sinnvoll, nur dort zu behandeln, wo es schmerzt. Bei vielen chronischen, nicht entzündlichen Erkrankungen kann Massage eine wirkungsvolle Schmerztherapie darstellen. Allerdings sollte dieser eine ausführliche psychologische Beratung vorausgehen, und gegebenenfalls muss sie ergänzt werden durch ein Biofeedback-Training.

Grundkenntnisse der Manuellen Therapie habe ich durch Teilnahme an Kursen der Gesamtdeutschen Gesellschaft Für Manuelle Medizin (GGMM) erworben.

Biofeedback

Beim Biofeedback werden unbewusst ablaufende körperliche Prozesse wie Muskelanspannung, Pulsbeschleunigung und Veränderung des Hautwiderstands bewusst gemacht. Ein Gerät misst die entsprechenden Körperdaten und wandelt sie in akustische oder optische Signale um. Auf diese Weise können die zugrunde liegenden Vorgänge des Körpers vom Patienten langfristig beeinflusst und verändert werden.

So lassen sich bei Migräne der Durchmesser und damit die Durchblutung von Arterien beeinflussen. Bei Nacken- und Rückenbeschwerden lernt der Patient die entsprechende Muskulatur nicht nur zu entspannen, sondern auch entspannt zu halten. Wer durch Biofeedback-Training den richtigen
Wechsel von Anspannung und Entspannung eingeübt hat, kann Dauerstress und Burn-out langfristig vermeiden.

Ich setze Biofeedback besonders bei der Behandlung von Inkontinenz (Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz) ein, um durch gezielte Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur zusätzlich zum Beckenbodentraining eine bessere Kontinenz zu erreichen.

Meiner Erfahrung nach gelingt nicht jedem Patienten eine solche „Rückkopplung“ von Körperprozessen. In den meisten Fällen kann der Patient jedoch bereits nach wenigen Sitzungen aktiv mitarbeiten und zuhause üben, sodass sich seine Beschwerden bald verringern und oft ganz verschwinden.

Eine Grundausbildung in Biofeedback habe ich in Workshops der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) und der Deutschen Gesellschaft für Biofeedback (DGBfb) gemacht.

Hypnose

Bei der medizinischen Hypnose wird ein Zustand der Selbstversenkung erreicht, in dem unbewusst Verhaltensänderungen vorgenommen werden können.

Ich leite Sie – wenn Sie motiviert sind und wir uns verstehen – dazu an, sich in einen solchen Zustand zu versetzen. Ziel ist es, dass Sie sich nach einigen Sitzungen aus eigener Kraft durch Selbsthypnose allmählich von unerwünschten Verhaltensweisen wie Rauchen oder Esssucht verabschieden können. Auch der Ausstieg aus Schlafstörungen und Dauerstress kann durch eine solche Anleitung zur tiefen Entspannung möglich werden.

Ich setze Hypnose besonders bei der Raucherentwöhnung ein, um erkannte Suchtmuster und Gewohnheiten nachhaltig zu verändern.

Eine Einführung in Hypnosetechniken habe ich durch Seminare des Milton-Erickson-Instituts und der Hypnoseakademie bekommen.

Psychologische Beratung

Ein Hauptziel der psychologische Beratung ist die Durchbrechung eines Teufelskreises wie etwa Belastung – Störung – Angst vor Störung – neue Belastung.

Beschwerden wie Schlafstörung, Schmerz, Angst, Dauerstress und Burn-out werden oft jahrelang therapiert, ohne dass auf die Ursachen eingegangen wird. Da sich die meisten Störungen auf Körper, Psyche und soziales Verhalten auswirken, ist die Unterscheidung von Ursache und Wirkung oft schwierig. Also nehme ich mir für jede psychologische Beratung bis zu 1 Stunde Zeit, um im Gespräch mit Patienten Hinweise auf ein ursprüngliches Gefühl oder Ereignis zu erhalten.

Meine Ausbildung in Gesprächstechniken habe ich in NLP-Kursen, in der Klinischen Seelsorge und im Psychologiestudium erhalten. Der Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater (VFP) hat mir das Zertifikat eines Geprüften Psychologischen Beraters zuerkannt.